Der Weiherer ist nach den Sommerfestivals auch im Herbst wieder unterwegs, folgende neuen Termine gibt es:
02.09.07 – Landsberg / Lech – Radio Lechtal Sendemarathon 15 Uhr, eine Stunde Interview & Songs, live unter http://sendemarathon.radio-lechtal.de
03.09.07 – München – Backstage / Free & Easy Festival 20 Uhr, eine Stunde Festival-Konzert auf der “Flotten Bühne”, Eintritt frei!!!
04.09.07 – München – Backstage / Free & Easy Festival 20 Uhr, eine Stunde Festival-Konzert auf der “Flotten Bühne”, Eintritt frei!!!
05.09.07 – München – Westendbrettl bei Antonio 20:30 Uhr, Kurzauftritt ca. 30 Minuten bei der “Brettlgaudi”, Eintritt frei!!!
14.09.07 – Sonthofen – Kultur-Werkstatt 20 Uhr, Solo-Konzert “Wia Nix”, Infos unter www.kult-werk.de, Karten unter Tel. 08321 / 2492 oder Email info@kult-werk.de
Bei den Tourdaten für Oktober und November gab es in letzter Zeit ein paar Verschiebungen aus terminlichen Gründen. An dem ein und anderen Termin wird nach wie vor geschraubt und gedreht, die endgültigen Daten wird es Ende September geben.
Martingo schreibt Songs, in denen nicht groß experimentiert wird und die einen ganz besonderen Charakter besitzen. Und seine Songs könnte meiner Meinung nach kein anderer singen. Die witzigen und zugleich kritischen Texte und der typische Martingo-Flair in der Melodie, kombiniert mit seiner “Reibeisenstimme”: Das ist Martingo! Und bis auf die musikalische Unterstützung seiner Band “Martingobeat” wird am Sound nichts verändert. Damit knüpft “Leises Rauschen” praktisch nahtlos an die erste CD “rätselraten” an, welche ich mir immernoch sehr gerne anhöre.
Ab dem 28. August gibt es auf der Gymmicks Homepage seinen neuen Song “Wir sind ein Clubfan” zum Download. Der Song hat eine eigene Geschichte, die Gymmick selbst erzählt:
Angefangen hat alles am 25.Mai diesen Jahres: In einem Zeitungsinterview mit der Sportredaktion der Nürnberger Nachrichten wurde ich, neben 10 anderen Prominenten wie Waldemar Hartmann, Günther Beckstein, OB Ulrich Maly oder Andreas Köpke nach meinem Tipp für das Pokalfinale gefragt (siehe Anhang). Auf die Frage warum es eigentlich von Gymmick noch kein Clublied gäbe versprach ich eines zu verfassen, sollte der 1.FCN den Poka tatsächlichl nach Nürnberg holen. Gleich nach dem Sieg schrieb ich innerhalb zweier Nächte eine Hymne für unseren Club. Jetzt ist er aufgenommen und erscheint ab dem 27.8.2007 zum Download auf der Internetseite www.Gymmick.de.
Im Herbst soll auch wieder eine CD erscheinen – mit Band. Das Projekt heißt “Gymmick mit Uns” und der Clubsong ist die Premiere eben dieses Projekts.
Fred Alpi, der gerne als der “französische Billy Bragg” bezeichnet wird, wird am 28.September sein neues Album im Roten Salon der Berliner Volksbühne vorstellen. Drei weitere Konzerte in Deutschland folgen.
Bereits im Berlin der 80er schrieb er mit der Band “Sprung aus den Wolken” als Teil der Geniale-Dilettanten-Bewegung, zu der u.a. auch die “Einstürzenden Neubauten” zählten, Musikgeschichte. In den vergangenen Jahren mischte er als Gitarrist der Pariser Streetpunk-Combo “Brigada Flores Magon” auch in Deutschland die einschlägigen Clubs des öfteren auf. Das Kultursyndikat der FAU Berlin präsentiert ihn nun von einer anderen Seite. Begleitet von nur zwei akustischen Gitarren gelingt dem Anarcho-Chansonnier dabei eine eigene, mitreißende Kombination aus rockiger Energie und melodiöser Poesie.
Fred Alpi wurde Anfang der Sechziger Jahre in Schweden geboren (jedem Klischee genügend, mitten im Wald, in der Nähe eines Sees). Er lebte nacheinander in Amiens, Brüssel, Berlin und Paris. Neben seinem Wissensdurst und seiner Leidenschaft für das wirkliche Leben ist sicherlich die Musik für ihn das Wichtigste. Als Jugendlicher spielte er in Amiens in einer Punkband. Zu dieser Zeit fing er an, Kampfsport zu erlernen (heute unterrichtet er als Kung-Fu-Meister) und durch enge Freunde kam er sowohl mit Experimental- und Industrial-Musik als auch mit libertären Ideen in Kontakt.
Durch häufige Reisen nach Belgien bekam er Lust, sich in Brüssel niederzulassen, wo die Musikszene zu dieser Zeit in voller Aufbruchstimmung war. Dies war für ihn die Zeit des Experimentierens, doch blieben hier viele seiner Erwartungen unerfüllt. Später, nach inspirierenden Jahren in Berlin, eroberte er Europa mit Sprung aus den Wolken, einer Pionierband der Industrial Szene. Sie war neben den “Einstürzenden Neubauten” und “M.D.K” Teil der Geniale Dilletanten-Bewegung im Berlin der 80er. Ihr Song “Pas Attendre” wurde von Wim Wenders für seinen Film “Himmel über Berlin” verwendet und wurde so etwas wie ein Underground-Hit. Mit einigen der damaligen Weggefährten arbeitet Fred Alpi noch heute zusammen. So produzierte Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten) ein Album von ihm und der Maler Kiddy Citny besorgte das graphische Konzept für zwei seiner Alben.
Paradoxerweise war es auch in Berlin, wo Alpi- neben seiner Tätigkeit als Bassist und Gitarrist- seine Freude am Schreiben und Singen in französischer Sprache entdeckte.
Nach Paris zurückgekehrt, spielt er mehrere Jahre in der Metro und in Bars, wo er seine ersten Lieder mit der Gitarre begleitet. Seine Texte tragen schon sein Markenzeichen: Sie sind gleichzeitig von seiner Liebe zur Anarchie und der Anarchie seiner Liebe geprägt. Hier drückt er seine libertären Überzeugungen aus, die von einer direkten, subtilen und bissigen Poesie getragen werden. Seine meist autobiographischen Chansons sind sensibel und zornig zugleich. Hier finden sich zähneknirschender Humor und Erotik- und sogar einige philosophische Bezüge…
Mit der musikalischen oder thematischen Welt des “neuen” französischen Chansons hat er nichts gemein. So sucht er sich zunächst Musiker, die wie er für kompromisslosen Rock stehen, und so sind seine beiden ersten Alben auch im klassischen Rocktrio entstanden. Doch kommen Alpis Texte und seine Stimme erst mit akustischer Gitarrenbegleitung zur vollen Geltung, und er beschließt anlässlich seines dritten Albums, es nur mit zwei akustischen Gitarren zu besetzen, die zu seinen Liedern besser passen. Diese sparsame Besetzung gestattet es Gilles Fegeant- dem talentierten Gitarristen, der Alpi von nun an begleitet- die Chansons mit rockgefärbten Bluesmelodien zu bereichern. Der Titel seines dritten Albums “Se reposer ou être libre” entspricht seinem Image: Es ist engagiert und leidenschaftlich – und immer ist da diese rockige Energie, die allen 14 Titeln gemein ist.
Und weil sein Bedürfnis nach Strom, Krach und Wut auch immer groß geblieben ist, spielt Alpi auch noch als Gitarrist der Streetpunkband “Brigada Flores Magon”. Seine Einstellung zu Unabhängigkeit und Freiheit brachte Fred Alpi dazu, sein eigenes Label zu gründen: “Nidstång”. Seit 1999 hat er drei Alben herausgebracht und denkwürdige Konzerte in Frankreich, Québec, Deutschland und Schweden gegeben. Die Bühne ist schon immer sein Lieblingsort gewesen. Ein Sänger, dessen Ideen sowohl in der Tat als auch in den Liedern zum Ausdruck kommen…
DISKOGRAPHIE:
Alben: 2007 “Se reposer ou être libre” (Nidstång/Fairplay/SED) 2003 “Les Chiens mangent les Chiens” (Nidstång/Fairplay/SED) 2000 “Ici & Maintenant” (Nidstång/Fairplay/SED)
Sonstige Veröffentlichungen: 2006 DVD Désentubages Cathodiques (Zalea TV – Frankreich) 2005 CD 20 ans d’antifascisme radical (No Pasaran – Frankreich) 2005 CD Soundtrack zur sozialen Revolution (FAU – Deutschland) 2004 CD Les Oreilles loin du Front (Ras l’Front – Frankreich) 2004 CD 2 Tongue Vol. 5 (Kanada) 2002 CD Décollage Vol. 1 (Kanada)